Open-Air-Gottesdienst in Hann. Münden

Anlässlich ihres 100-jährigen Gemeindejubiläums gestaltete die Gemeinde Hann. Münden zusammen mit den eingeladenen Gemeinden Witzenhausen sowie Uslar und Bodenfelde einen Open-Air-Gottesdienst. Apostel Achim Burchard (Hannover) hielt den besonderen Festgottesdienst bei strahlendem Sonnenschein in der Freilichtbühne am Kattenbühl.

Eine eindrucksvolle Kulisse bei strahlendem Sonnenschein, freudige Gottesdienstteilnehmer aus drei Gemeinden sowie dem Kirchenbezirk und eine vielfältige musikalische Gestaltung bildeten am Sonntag, 14. Juni 2009, einen festlichen Rahmen für einen Gottesdienst unter freiem Himmel, den Apostel Achim Burchard (Hannover) hielt. Für die Gemeinde Hann. Münden war dieser Open-Air-Gottesdienst in der Freilichtbühne am Kattenbühl ein weiterer Höhepunkt der Feierlichkeiten zu ihrem Gemeindejubiläum.

Apostel Burchard legte dem Festgottesdienst das Bibelwort Psalm 119,45-47 zugrunde:

"Und ich wandle fröhlich; denn ich suche deine Befehle. Ich rede von deinen Zeugnissen vor Königen und schäme mich nicht. Ich habe Freude an deinen Geboten, sie sind mir sehr lieb."

Der Apostel ging zu Beginn auf die schönen äußeren Bedingungen dieses Festtags ein und wünschte den Gottesdienstbesuchern innere Wärme und die wegweisende Sonne Gottes, die das Leben erhellt und Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden hilft. Mit dem Bild des jungen, kraftvollen Adlers griff er das Lied des Chores auf und übertrug dies auf die Kräfte der Seele, mit denen man sich wieder empor heben kann.

Eingehend auf das anfangs vorgelesene Bibelwort fasste der Apostel zusammen, dass es sich hier um eine Grundstimmung des Herzens handele. Gott hält die Fäden des Lebens in seiner Hand und führt alles nach seinem Willen zum Besten. Die Ausrichtung nach dem göttlichen Rat (im Bibelwort "Befehle") lässt das Leben gottbefohlen und sicher verlaufen. Der Apostel ermunterte dazu, sich nicht den Meinungsmachern dieser Zeit zu unterwerfen, sondern nach der Wahrheit zu streben. Er erinnerte auch an das Jahreswort 2009, wo es heißt, sich des Evangeliums nicht zu schämen, so wie es zur damaligen Zeit auch Paulus und Martin Luther frei bekannten. Das Streben nach Versöhnung, Freundlichkeit und Hilfsbreitschaft in Wort und Tat zeichnet einen wahrhaftigen Christen in seiner Umgebung aus, die Beständigkeit darin erzeugt Liebe und Identifikation innerhalb dieses Handlungsrahmens. Jesus Christus ist in allem das Vorbild und der Maßstab. Das tägliche Bewusstmachen und das Nicht-gedankenlos-in-den-Tag-gehen ist es, was das kleine Gute zur Vollendung des großen Ganzen bringt, so der Apostel.

Bezirksältester Reinhold Merker, Bezirksevangelist Joachim Richter und Evangelist Thomas Scheffler dienten im Festgottesdienst mit. Die musikalische Gestaltung bestand aus verschiedenen Chören. Ob erweiterter Gemeinde-, Gospel- oder Kinderchor - in den Liedern spiegelte sich die Fröhlichkeit des Tages wieder. Im Anschluss an den Gottesdienst nutzte man noch die schönen Möglichkeiten des Geländes für Gemeinschaft und Gedankenaustausch. Es wurde gegrillt und bei Kaffee und Kuchen ein schöner Frühsommertag miteinander verbracht. Die auswärtigen Gottesdienstbesucher schwärmten in ihren Gemeinden von diesem nachhaltigen Zusammensein. Und auch die Tagespresse titelte kurz darauf wie ein nachträgliches Motto über diesen Tag: "Gotteslob in der Natur".

akli. Fotos: TS / Fototeam

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