Konfirmandentag in Bad Lauterberg

17 Konfirmanden aus den Bezirken Göttingen und Wolfenbüttel trafen sich in der Kirche Bad Lauterberg zum diesjährigen Konfirmandentag. Das abwechslungsreiche Programm bereitete allen Teilnehmern viel Freude.

Am 21. Februar 2009 trafen sich 17 Konfirmanden der Bezirke Göttingen und Wolfenbüttel zu einem Konfirmandentag in der Kirche Bad Lauterberg.

Zunächst lernten sich alle Teilnehmer an diesem winterlichen Tag erst einmal kennen. Im Bezirk Göttingen kannte man sich bereits durch gemeinsame Unterrichtsstunden, aber über die Bezirksgrenzen bzw. Gemeindegrenzen hinweg war man sich vorher noch nicht begegnet. Konfirmanden und Lehrer lernten spielerisch die Namen, dann tauschten sich die Konfirmanden in Gruppen über gemeinsame und unterschiedliche Interessen aus.

Danach gab es eine knifflige Aufgabe: Für jeden Buchstaben im Alphabet sollten die Konfirmanden in drei Gruppen den passendsten Begriff zu dem Motto "Ich bin ein Christ" finden. Auch wenn "XYZ" zu einem Buchstaben zusammengefasst wurden, war das gar nicht so einfach - man versuche es einmal selbst. Bei manchem Buchstaben gibt es eine große Auswahl von Alternativen - was passt da am besten? "A" wie "Abendmahl", "B" wie "Beten" oder "C" wie "Christus" liegen nahe. Doch öfter, als man denkt, wird es richtig schwierig und Kreativität ist gefragt.

Die Zeit bis zum Mittag verging sehr schnell. Zwischen 12 und 14 Uhr stand ein Besuch im Besucher-Bergwerk Scholm-Zeche in Bad Lauterberg auf dem Programm. Es mussten Gruppen gebildet werden, denn alle auf einmal durch die Stollen zu führen, war aufgrund der Enge "unter Tage" nicht möglich. Eine Gruppe sollte gleich losgehen, während die andere schon zu Mittag aß. Aber entweder waren die Hot-Dogs und Salate zu verlockend oder man hatte nicht gut gefrühstückt - jedenfalls wollten sich fast alle erst einmal stärken. Letztendlich gelang es aber doch, auch für die erste Führung eine Gruppe zusammen zu bekommen. Durch das verschneite Bad Lauterberg ging es nun zur Besichtigung. Die meisten konnten der Verlockung nicht widerstehen, so dass mancher Schneeball sein Ziel fand (...oder auch nicht...).

Unter Tage war es eng, erstaunlich nass und dunkel - gegen die Dunkelheit halfen starke Taschenlampen. Als der Bergwerksführer diese ausmachte und nur noch die kleine Öllampe brannte, fragte sich die Besuchergruppe, wie die Bergleute vergangener Jahrhunderte bei so wenig Licht arbeiten konnten. Zentimeter für Zentimeter arbeiteten sie sich im Halbdunkel mit Schlägel und Hammer vor, kratzten Abraum zusammen und beförderten ihn ans Tageslicht, immer in der Hoffnung, die Schätze der Erde - Silber, Kupfer oder auch nur Eisen oder Baryt - darin zu finden. So mancher verlor dabei sein Leben.

Zurück in der Kirche konnte sich nun die erste Besuchergruppe stärken. Die hungrige Gruppe, die in der Kirche geblieben war, hatte doch noch genug übrig gelassen. Die Gastgeber versorgten alle Teilnehmer des Konfirmandentags reichlich und lecker!

Als alle wieder beisammen und gestärkt waren, ging es wieder an das "A bis Z-Spiel" vom Vormittag. Die drei Gruppen stellten ihre Lösungen vor und wetteiferten darum, wer jeweils den besten Begriff gefunden hatte. 24 Mal wurde abgestimmt. Es wurde eifrig argumentiert und um jede Stimme geworben, bis endlich der Sieger feststand. Die Zeit reichte gerade noch für einen Rückblick auf 2008 (Impressionen der Jugendgruppe Seesen auf DVD) und einen Ausblick auf die herbei gesehnte Jugendzeit. Dann war der Konfirmandentag 2009 auch schon vorbei.

H.B. / akli. Fotos: H.K.

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