Europa-Jugendtag: Die Zeit läuft!

Die Jugendgruppe Göttingen startete ihre erste Aktion, um Geld für den großen Jugendtag 2009 zu sammeln. So wurden nicht nur Reifen gewechselt, sondern auch Autos von innen gereinigt.

2009 ist für die neuapostolische Jugend ein besonderes Jahr - das "Großereignis" vom 21. bis 24. Mai hat sich mittlerweile herumgesprochen. Zum Europa-Jugendtag (kurz "EJT") in Düsseldorf werden ca. 40.000 Teilnehmer erwartet. Einen beachtlichen Teil der Kosten können die Organisatoren durch geschicktes Management refinanzieren. Die Teilnehmer müssen jedoch auch einen Selbstkostenbeitrag leisten. Durch Kreativität und rechtzeitige Planung versuchen die Jugendlichen der Gemeinde Göttingen dieses Geld in Eigenleistung bis zum Jugendtag zusammenzubringen - frei nach der Devise: "Eine Spendendose aufstellen kann ja jeder!"

Um sich die Fahrtkosten für den Europa-Jugendtag in Düsseldorf zu erarbeiten, boten am Samstag, 19. April 2008, 17 Jugendliche der Gemeinde Göttingen einen Service an, bei dem voller Körpereinsatz gefragt war. "Bewaffnet" mit Wagenheber, Drehkreuz, Staubsauger und Wischeimer boten sie auf dem Kirchenparkplatz einen "Radwechsel- und Autoinnenraum-Service" an.

Ab 10 Uhr rollten die ersten Autos an, um Winter- gegen Sommerräder wechseln zu lassen und/oder den Luxus einer kompletten Innenraumreinigung gegen einen freiwilligen Unkostenbeitrag zu nutzen. Die Wartezeit konnten sich die Autobesitzer am Kaffee- und Kuchen-Buffet versüßen, das die Jugendlichen vorbereitet hatten. Insgesamt nahmen etwa 15 Glaubensgeschwister den "Auto-Service" in Anspruch - und waren nach der Aktion rundherum zufrieden.

Nach dieser "Pilotaktion" entstand die Idee, bis zum EJT noch zwei weitere Radwechsel anzubieten. Doch auch weitere Dienstleistungen über das Jahr hinweg sind geplant: Ob Fenster putzen, Gartenarbeit, Renovierungsarbeiten oder Umzüge - die Göttinger Jugend zeigt sich flexibel und offen für weitere gewünschte Dienstleistungen und ist sich sicher, mit ihren Aktionen nicht nur das benötigte Geld zusammen zu bekommen, sondern auch mit Einsatzbereitschaft und Freude einen Beitrag zur Gemeinschaft zu leisten.

akli