Wir sind Kinder Gottes

Zum 14. Oktober 2012 hatte Apostel Burchard die Kinder im Sonntagsschulalter aus den Kirchenbezirken Göttingen und Wolfenbüttel zum Kindergottesdienst nach Northeim eingeladen. Der Gottesdienst stand unter dem Motto „Wir sind Kinder Gottes“.

Schon vor dem Gottesdienst stimmten sich die Kinder mit Gesang und Instrumentalspiel auf den Gottesdienst ein. Mit Kindern, Lehrkräften und einigen Eltern war die Kirche gut gefüllt.

Als Grundlage des Gottesdienstes wählte Apostel Burchard das Bibelwort 1. Johannes 3,1:

"Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen – und wir sind es auch!"

Im Weiteren machte der Apostel deutlich, dass wir diesen allmächtigen Gott unseren Vater nennen dürfen und dass er immer für uns da ist. Selbst Eltern, Freunde oder Lehrer sind nicht immer erreichbar – zu Gott können wir aber immer kommen. Im Gebet hört er uns und hilft uns.

Nun trugen einige Kinder aus dem Wolfenbütteler Bezirk ein Rollenspiel vor. Dieses erzählte die Geschichte eines bestaunten und bewunderten Hochseilartisten, der seinen Zuschauern anbot, sie in einer Schubkarre auf dem Seil über den Abgrund zu fahren. Nur ein Kind traute sich. Auf die Frage, woher es den Mut genommen hätte, antwortete es, dass der Artist doch sein Vater sei und es daher genau wüsste, dass es sich ihm anvertrauen könne.

Noch viel mehr als einem solchen Vater können auch wir unserem himmlischen Vater vertrauen, betonte der Apostel. Und wenn wir alle Kinder Gottes sind, dann sind wir alle Brüder und Schwestern und dürfen auch Jesus unseren Bruder nennen. Diese geschwisterliche Gemeinschaft wollen und sollen wir pflegen.

Im letzten Teil der Predigt zeigte der Apostel auf, dass wir durch die Sakramente der Heiligen Wassertaufe und Heiligen Versiegelung zu Kindern Gottes werden und leitete damit schon zur Heiligen Versiegelung eines Kleinkinds über.

Nach dem Gottesdienst griffen Kinder und Eltern beim vorbereiteten Imbiss im Nebenraum gerne und dankbar zu.

Bevor alle auseinander gingen, bekam jeder noch ein Blatt mit dem Motto des Gottesdienstes sowie viele bunte ausgeschnittene Papierfigürchen. Letztere beschrifteten die Kinder mit ihrem Namen und tauschten sie dann mit anderen Kindern (oder Erwachsenen einschließlich des Apostels) aus. Die Figuren konnte dann jeder auf sein Blatt aufkleben und als Erinnerung an den Gottesdienst und die erlebte Gemeinschaft als Kinder Gottes mitnehmen.

HB