Das gab es bisher in der Göttinger Kirche noch nicht: Über hundert Instrumente, die von den Teilnehmenden zur Verfügung gestellt wurden und zu einem großen Teil in die Hand genommen oder sogar ausprobiert werden durften.
Sogar das Instrument des Jahres 2026, das Akkordeon, war gleich mehrfach vertreten. Blockflöten von ganz klein bis groß, Klarinetten und Saxophon, Trompete, Horn und Posaune, Trommeln, Xylophone, Rasseln und Angklung sowie Geige, Bratsche und Cello, dazu Gitarre, Ukulele, Zither und Mandoline und immer noch weitere Instrumente. Bei den Geigen überrasche auch eine "Mini-Ausgabe" für die jüngsten Einsteiger in dieses Instrument, eine 1/16 Anfängergeige.
Auch die Pfeifen der halbelektronischen Pfeifenorgel konnten besichtigt werden. Und einige Kinder probierten sich sechshändig am Klavier, während an den Trommeln in einem der Kinderräume in großer Runde verschiedene Rhythmen geschlagen wurden.
Alle Instrumentalisten konnten sich mit ihrem Lieblingsinstrument fotografieren lassen und einen kurzen Steckbrief zu ihren Erlebnissen ausfüllen. Alle diese Steckbriefe zusammen ergaben ein tolles Bild!
Musikalische Entdeckungsreise für Kinder
Unter den rund 50 Teilnehmenden, darunter auch Gäste, waren auch viele wissbegierige und ausprobierfreudige Kinder. Für "Große und Kleine" gab es zusätzlich ein buntes Programm: So konnten Bilder von Instrumenten angemalt, Regenmacher, Kastagnetten und Schellenringe gebastelt sowie Rätsel ausgefüllt werden. Auch wer schon lange ein Instrument spielte, konnte neue Dinge lernen und sich überlegen, bei welchen Instrumenten es Stachel, Löffel oder Knie gibt.
"Werkstattkonzert" am Ende
Zum Abschluss trafen sich alle im Kirchenschiff mit „ihren“ oder geliehenen Instrumenten und nach einer ganz kurzen Probe wurden die Lieder „Ich singe Dir mit Herz und Mund“ und „Kleine Tropfen Wasser“ gemeinsam aufgeführt, begleitet und unterbrochen von Trommelwirbeln und Regen, der auf den Schlaginstrumenten gespielt wurde.
Umfangreiche Planung und Organisation
Das fünfköpfige Organisationsteam (Ines Teichert, Michael Free, Nikola Rust, Katrin Ludwig-Fritzsche, Coriena Köhler) sowie zusätzliche Hilfe bei Organisation der Ausgestaltung (Plakate, Kinderprogramm, Aufführung am Ende: Melanie Resner, Sandra Drube, Nina Free, Doris Lindemann) gestaltete für alle Teilnehmenden einen großartigen Nachmittag:
Mit viel Liebe und Einsatzbereitschaft wurden schon im Vorfeld Instrumente gekennzeichnet und beschriftet, Info-Plakate zu einzelnen Instrumentengruppen erstellt, zusätzliche Erläuterungen zu einzelnen Instrumenten ausgedruckt, Bastelmaterialien eingekauft und sogar noch einfache Begleitstimmen für diverse Instrumente geschrieben, damit auch unerfahrene Musizierende die Möglichkeit haben konnten, beim gemeinsamen "Konzert" am Ende mitzumachen.
So viel Bestaunen und Ausprobieren macht hungrig! Und so wurden bei Kaffee, Kuchen oder Schnittchen auch Gespräche und Erfahrungen miteinander ausgetauscht.
Dass am Sonntag danach alles wieder für Gottesdienst und Unterrichte blitzblank war, ist weiteren lieben und helfenden Händen zu verdanken gewesen!
ALLEN ein ganz großes DANKESCHÖN für diesen superschönen Nachmittag!
Neuapostolische Kirche