Festgottesdienst in Bad Lauterberg im Harz
mit Bezirksapostelhelfer Mutschler

Am Mittwoch, 15. November 2023, besuchte Bezirksapostelhelfer Helge Mutschler in Begleitung von Apostel Ralf Vicariesmann und Bischof Dirk Hiddesen unsere Gemeinde in Bad Lauterberg. Der Gottesdienst, zu dem auch die Gemeinde Bad Sachsa eingeladen war, wurde vom Chor mit einem geistlichen Kinderlied musikalisch eingeleitet.

Der Bezirksapostelhelfer ging auf das zu Beginn durch den Chor vorgetragene geistliche Kinderlied "Weiß ich nicht..." ein. Im Wechselgesang zwischen den einzelnen Strophen heißt: es „Weiß ich nicht.“ und „Ist doch klar.“. Die Aussage bezieht sich darauf, dass Gott uns liebt und uns nahe ist. Er stellte in diesem Zusammenhang die Frage, ob es uns wirklich in allen Lebenssituationen klar ist, dass Gott uns liebt, uns nahe ist und versicherte: "Ja, dein Vater im Himmel liebt dich, auch wenn wir einmal schwierige Momente in unserem Leben durchleben müssen."

Als Grundlage für den Gottesdienst verwendet der Bezirksapostelhelfer ein Bibelwort aus Jesaja 2, Vers 3: „(...), und viele Völker werden hingehen und sagen: Kommt, lasst uns hinaufgehen zum Berg des Herrn, zum Hause des Gottes Jakobs, dass er uns lehre seine Wege und wir wandeln auf seinen Steigen! Denn von Zion wird Weisung ausgehen und des Herrn Wort von Jerusalem.

In seinem Dienen lud er die versammelte Festgemeinde ein, 2.759 Jahre in der Geschichte zurückzugehen  in das Jahr 736 vor Christi Geburt, als der Prophet Jesaja von Gott in eine ganz bestimmte Situation des Volkes Israel hineinberufen worden war. Zu der Zeit regierte König Ahas, der Dinge tat, die Gott nicht wohlgefällig waren: Die Gottesdienste im Tempel wurden nur sehr ritualisiert vollzogen und es wurde viel Wert auf Äußerlichkeiten gelegt. Das Betreiben von Götzendiensten nach heidnischer Art sollte zudem zeigen, dass man so modern wie in Damaskus lebte und Baale als Götzen anbetete. König Ahas vertraute nicht auf Gott. Er ließ sich mit anderen Politikern ein und war hochgradig korrupt. Er nahm Geschenke an und kümmerte sich nicht um die Armen, Witwen und Waisen im Land, führte unser Bezirksapostelhelfer aus. Durch den damaligen Propheten wurde in dieser Zeit dem einfachen Volk Hoffnung gemacht.

Der Bezirksapostelhelfer zog einen Vergleich in die heutige Zeit und stellte die Frage: „Ist die Situation heute so viel anders als damals?“ Das Prophetenwort habe sich auch bis heute nicht in Reinform erfüllt. Es weise weit in die Zukunft, in die Zukunft mit Jesus Christus. Nach der Hochzeit im Himmel wird es auf der Erde ein anderes Reich geben, ein Reich des Friedens, führte der Bezirksapostelhelfer aus. Wodurch sich dieses Friedensreich auszeichnet, ist in 1. Petrus 2,9 beschrieben, in dem auf die königliche Priesterschaft hingewiesen wird: Das erste typische Merkmal für das Friedensreich. Ein königlicher Priester ist sich bewusst, wer der König ist. Er ist berufen, an seiner Seite dem Nächsten zu dienen und Opfer zu bringen. Als zweites Merkmal ist dieses Friedensreich dadurch gekennzeichnet, dass viele Völker nach Jerusalem gehen werden. Dort wird jedem Achtung, Respekt  und Wertschätzung entgegengebracht. Viele Völker werden nach Jerusalem gehen, weil dort die Gesetzmäßigkeit Gottes, das Gesetz der Liebe herrschen wird und sich davon die Völker angezogen fühlen werden. Dieser Ort wird dadurch anziehend und attraktiv wirken  das dritte Merkmal für das Friedensreich.

Bezirksapostelhelfer Mutschler fasste den Gegenwartsbezug zusammen: "Wie ist es in unserer Gemeinde? Wir bereiten uns auf das Friedensreich vor, indem wir heute schon anziehend sind und das Gesetz Gottes, das Gesetz der Liebe, in der Gemeinde regiert. Das ist insbesondere Versöhnungsbereitschaft und Vergebungsbereitschaft. Wir wollen heute schon anziehend sein, dann beginnt das Friedensreich bei uns schon heute."

Im Gottesdienst dienten Apostel Ralf Vicariesmann und Bischof Dirk Hiddessen mit. Der Bezirksapostelhelfer oridnierte Coriena Köhler als Diakonin für die Gemeinde Bad Lauterberg.